Die typischen Weihnachtsgewürze

Weihnachten ist die Zeit der vielen verlockenden Düfte und wohltuenden Aromen. Ohne sie wäre das große Fest nur halb so schön. Nicht nur das kleine Räuchermännchen aus dem sächsischen Erzgebirge versprüht Tannen-, Weihrauch- und Zimt ähnliche Duftschwaden, sondern auch Honigkerzen, kleine Vanilleteelichter, ätherische Öle und aromatisches Potpourri. Viele Kindheitserinnerungen werden wieder lebendig und wir sehnen uns nach Zusammenhalt und Familie.

Das ganze Haus duftet während der Adventszeit nach Gewürzen. Vor allem aus der Küche strömt uns meist ein herrlicher Duft entgegen und unser Gaumen darf sich an einer Vielzahl an exotischen Geschmacksrichtungen erfreuen. Besonders beliebt sind hierbei Ceylon Zimt, Gewürznelken, Bourbon Vanillezucker, Sternanis, Kardamom sowie Muskatnuss.
Nicht selten werden auch die Verkaufsräume zur Weihnachtszeit beduftet. Zimt, Nelken, Vanille und Muskatnuss sollen den Kunden durch ihre Wohlgerüche noch mehr zum Kaufen motivieren.

Aber die Weihnachtsgewürze können noch viel mehr als nur unsere Nase und Sinne zu betören. In jedem von ihnen steckt ein kleines Gesundheitselixier. So wirkt sich Ceylon Zimt positiv auf unseren Magen und erleichtert die Verdauung, etwas das wir vor allem angesichts der doch meist eher üppigen und fettreichen Weihnachtskost als sehr wohltuend empfinden. Sternanis entfaltet ebenfalls eine beruhigende, lindernde Wirkung bei Verdauungsbeschwerden oder Blähungen und hilft auch bei Husten und Erkältungen. Auch Gewürznelken sind gut für den Magen und bei Entzündungen, ebenso wie Kardamom, der nicht nur ein hervorragendes Mittel gegen „unangenehmen Knoblauchgeruch“ ist, sondern sich auch positiv auf unser Herz und unseren Magen auswirkt. Nicht zu verachten ist die Muskatnuss, die in kleinen Mengen während der trüben Jahreszeit ein richtiger Muntermacher und Stimmungsaufheller ist.
Die ätherischen Öle der Gewürze fördern die Durchblutung und geben uns „innere Wärme“. Es ist also kein Zufall, dass wir uns Weihnachten ohne Gewürze gar nicht vorstellen können, ihre Düfte in unseren Wohnräumen verbreiten und dass wir seit jeher so gerne unsere Plätzchen mit ihnen schmackhafter und bekömmlicher machen.

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