Tricks und Tipps rund um das Eierfärben

Bunte OstereierWichtig ist beim Eierfärben in erster Linie, dass man sich rechtzeitig die dafür nötigen Grundlagen kauft oder bestellt. Zum einen sind dies die Färbemittel (wie z.B. die Naturfarben zum Färben) und dann natürlich auch die gewünschte Anzahl an Eiern. Und genauso wie bei den Farben, so gibt es auch bei den Eiern große Unterschiede. Hier eine Zusammenfassung aller Tricks und Tipps rund um das Thema „Eierfärben“:

  • Weiße Eier nehmen die Farbpigmente grundsätzlich leichter auf und die Farben meist auf ihnen meist viel intensiver aus. Knapp vor Ostern sind sie aber oftmals in den Läden nicht mehr leicht zu finden.
  • Schalen von freilaufenden, so genannten „glücklichen“ Hühnern sind in der Regel viel dicker und fester als jene von ihren Artgenossen in der Legebatterie und eignen sich besser zum Färben.
  • Damit die Eier die Farbe leichter aufnehmen, sollte man vor dem Färbevorgang sollte man sie gründlich mit einer Essigwassermischung reinigen.
  • Auch während im Farbsud darf der Essig nicht fehlen. Er sorgt für beste Farbqualität.
  • Den Farbsud sollte man auf keinen Fall in einem Emailletopf zubereiten. Hierfür eigenen sich Töpfe aus Edelstahl wesentlich besser, das sie nachher viel leichter zu reinigen sind. Oder man verwendet überhaupt nur uraltes Kochgeschirr, für das man sonst keine Verwendung mehr hat.
  • Während des Färbeprozesses sollten die Eier von Zeit zu Zeit immer wieder gedreht werden. Nur so sind sie dann wirklich gleichmäßig bunt.
  • Wer nach dem Färben die bunten Eier mit etwas Öl oder mit einer Speckschwarte einreibt, verleiht ihnen nicht nur einen schönen Glanz sondern dichtet damit auch die Poren ab und macht sie deutlich haltbarer.

Abschließend noch ein kreativer Tipp:

Wer wirklich Eindruck schinden will, der kann die Eier vor dem Färben auch mit schönen kleinen Blättern oder Gräsern bedecken und fest mit einer alten, dünnen Strumpfhose aus Nylon umwickeln. Die Abdrücke und Muster, die so entstehen, sind oft überraschend schön und die persönliche Note ist ungleich höher, als wenn man die bunten Eier nur mit den üblichen Abziehbildchen schmückt. Interessante Effekte können auch entstehen, wenn man mit Hilfe von Essig- oder Zitronensäure die obere Farbschicht nach dem Färben stellenweise wieder wegätzt. Hierfür verwendet man am besten ein einfaches Wattestäbchen und tupft zum Beispiel kleine Punkte auf die Eier und wischt die Säure nach einiger Zeit wieder weg. Je nachdem wie lange man wartet, desto heller werden diese Stellen. Es müssen aber nicht zwingend Punkte sein. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Ein Spaß für jung und alt, vor allem für die Kinder!

Fotoquelle: www.pixelio.de
Fotograf: conny111

Eine Reaktion zu “ Tricks und Tipps rund um das Eierfärben ”

  1. Eier färben mit Kaffee - Albersdorfer Kaffee-Blog Naturideen

    […] Tipp: Ein noch besseres Farbergebnis erzielt man, wenn man einen Farbsud aus roten Zwiebelschalen mit viel Kaffeepulver versetzt. So erhält man herrlich schöne, schokobraune Namenseier. Weitere nützliche Tipps zum Thema Eierfärben und wie Ihnen das Färben mit natürlichen Farben am besten gelingt, finden Sie hier: Tricks und Tipps rund um das Eierfärben. […]

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