Lasagne con Spinaci – die Lasagne für Vegetarier mit Spinat, Mozzarella und Tomaten

Auch wenn man sie vermutlich schon ein Dutzend Mal beim Italiener bestellt hat oder selber schon gebacken hat. Kaum jemand weiß, woher der Begriff Lasagna kommt und was er bedeutet. Es wird angenommen, dass er sich von dem griechischen Wort lasanon für „Nachttopf“ ableiten lässt, der dann von den Römern für Kochtopf (lasanum) verwendet wurde. Früher verstand man unter einer „Lasagna“ das Gefäß, das die Köche für die Zubereitung verwendeten, heute nur noch die Speise selbst. Die breiten, viereckigen Nudelblätter gibt sie in vielerlei Geschmacksrichtungen und werden in den unterschiedlichsten Variationen serviert. Am wohl geläufigsten ist die Lasagne al forno (auch Lasagne pasticciate oder Lasagne alla casalinga genannt), die aus Bologna stammt und mit Hackfleisch, Tomatensauce, Béchamehl und Parmesan zubereitet wird. Mit grüner Pasta nennt sich das Gericht Lasagne verdi al forno.
Ausgesprochen lecker ist diese italienische Speise auch in vegetarischer Form als „Lasagne con Spinaci“. Die Zubereitung nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch (ca. 1,5-2 Stunden), das Resultat ist aber umso überzeugender.

Zutaten für die Spinat Lasagne:

  • 300 g Mozzarella in dünne Scheiben geschnitten
  • drei frische Tomaten in Scheiben geschnitten
  • 400 g gehackte junge Spinatblätter
  • 30-50 g Parmesan oder Grana
  • ca. 10-12 Lasagne-Nudelblätter
  • Tomaten- und Béchamelsauce


Tomatensauce – die Zutaten und Zubereitung:

In einer Pfanne die fein zerhackten Zwiebeln anrösten und dann die zerdrückten Knoblauchzehen beimengen. Anschließend mit dem Rotwein und der Polpa aufgießen. Kräftig würzen mit viel Basilikum, etwas Oregano, wenig Rosmarin, einem Lorbeerblatt, Sojasauce, Zucker und etwas rotem Chili. Nun lässt man die Tomatensauce ca. 20 min ohne Deckel dick einköcheln und abschließend wir sie noch mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Béchamehl – die Zutaten und Zubereitung:

  • 3-4 Esslöffel Olivenöl
  • einige Esslöffel Mehl
  • 500 ml frische fettarme Milch
  • etwas Muskatnuss
  • Pfeffer und Salz je nach Geschmack

Während die Tomatensauce eindickt, wird in einer zweiten Pfanne die Béchamelsauce zubereitet. Hierfür gibt man zum Öl in der heißen Pfanne etwas Mehl und erhitzt es unter rühren kurz. Bevor es sich braun verfärbt mit der Milch aufgießen und ein wenig weiterköcheln lassen. Hier muss mit dem Schneebesen analog zu der klassischen Einmach kräftig gerührt werden. Die Sauce soll keine Klumpen enthalten, aber auch keinesfalls zu flüssig sein (ggf. mit dem Handmixer etwas nachhelfen). Gewürzt wird das Béchamel mit Salz, Pfeffer und Muskat. Wobei hier die Sauce ruhig etwas versalzen werden kann, denn so erspart man sich das Vorwürzen des Spinats.

Der Endspurt – das Auffüllen der Lasagneform und die Zeit im Backofen:

Nachdem alle Saucen fertig sind, werden sie nun schön geschichtet und abwechselnd mit den Nudeln und den weiteren Zutaten in die Lasagneform gefüllt. Am besten startet man mit einer Schicht aus Tomatensauce und Béchamel, belegt diese mir einer einfachen (ganz wichtig!) Schicht aus Lasagneblättern. Es folgt nahtlos eine Schicht nach der anderen: zuerst Spinat und Béchamel, dann wieder Nudeln und darauf Tomaten, Mozzarella und Tomatensauce, die wiederum von Pasta belegt werden, usw. Ganz oben auf der letzten Lage Lasagneblätter kommt zum Abschluss etwas Béchamel vermischt mit Tomatensauce und bedeckt mit dem Parmesan. Wenn es die Zeit erlaubt, so empfiehlt es sich die fertig geschichtete Lasagneform ca. eine Stunde stehen zu lassen, so dass alles schön durchziehen kann und die Pasta automatisch weicher wird.
Abschließend kommt die Lasagne in den auf 200°C vorheizten Ofen für rund 30 Minuten. Wer eine Glasform mit Deckel hat, kann diesen verwenden oder wenn die Lasagneform keinen Deckel hat, so sollte man die Lasagne nach rund 10 Minuten mit einer Alufolie bedecken, damit der Parmesan nicht zu braun wird und sich geschmacklich verändert.

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