Mit den richtigen Gewürzen gesund durch die kalte Jahreszeit

Es heißt, gegen jedes Übel sei ein Kraut gewachsen. So muss es doch auch etwas gegen den lästigen Schnupfen und hartnäckigen Husten geben. Welche natürlichen Heilmittel helfen uns durch die kalte Jahreszeit und welche Gewürze sollten wir jetzt als zusätzliche Unterstützung vermehrt in unserer Alltagsküche verwenden?

Foto: Mit den richtigen Gewürzen gesund durch die kalte Jahreszeit

Foto: pixelio.de/© Maria Lanznaster

Drinnen in den Räumen ist es gemütlich warm, die Welt vor dem Fenster erscheint klirrend kalt. Grau in grau, es schneit unentwegt und dann bläst auch noch dieser ungute, eisige Wind. Es fröstelt uns schon allein beim Blick auf das Thermometer und wir würden uns jeden Morgen am liebsten gleich wieder unter der Bettdecke verkriechen. Das kalte Wetter, die gewaltigen Temperaturunterschiede zwischen den beheizten Innenräumen und der arktischen Kälte vor der Tür machen unserem Immunsystem während der Winterzeit meist sehr zu schaffen und nicht selten haben wir dann im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll.
Jeder zweite niest und schnupft, beklagt sich über Halsweh oder leidet an einem hartnäckigen Husten. Der beste Schutz gegen die vielen Viren und Bakterien, mit denen wir täglich in öffentlichen Verkehrmitteln und Räumlichkeiten konfrontiert werden, wäre wohl das zu Hause Bleiben. Da dies leider für die meisten von uns leider nicht möglich ist, müssen wir vorsorgen und alles tun, dass man möglichst selbst von den heimtückischen Keimen verschont bleibt.

Wichtig ist während der kalten Jahreszeit vor allem eine ausgewogene Ernährung sowie dass man auch ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nimmt, um die Keime möglichst schnell wieder aus unserem Körper auszuschwemmen. Alte Hausmittel gegen Erkältungen wie die Hühnerbrühe oder die feine Delikatessbrühe liegen nach wie vor im Trend und sind eine Wohltat für unsere leicht angeschlagene Gesundheit.

Die beste Medizin gegen Erkältungen ist aber nach wie vor das Vitamin C. Es kommt nicht nur in Obst- und Gemüsesorten wie Paprika vor, sondern wird auch gerne Teesorten zugesetzt wie z.B. dem Apfeltee oder dem Himbeertee .
Auch auf Zwiebeln und Knoblauch darf man während der Winterzeit öfter zurückgreifen. Aufgrund ihrer ätherischen Öle haben sie eine beachtliche desinfizierende und antibakterielle Wirkung.
Pfeffer, Chili, Senf und Currypulver unterstützen und stärken unsere Abwehrkräfte. Scharfes Essen sorgt außerdem für eine bessere Durchblutung der Nasenschleimhäute und löst den hartnäckigen Schleim, ebenso wie Dampfbäder mit Thymian oder Kamillenblüten, die unsere Nase und den Rachen gründlich desinfizieren und Atmung wieder erleichtern.
Auch Ingwer ist ein altbewährtes Hilfsmittel, sei es in Form von Tee oder als Zusatz in Speisen.

Eine Garantie gegen eine Ansteckung sind diese Empfehlungen natürlich nicht, aber sie verringern nachweislich die Gefahr sich zu infizieren. Und sollte es und doch „erwischen“, so helfen sie uns möglichst schnell wieder auf die Beine und schon bald haben wir dann auch hoffentlich unsere Nase nicht mehr ganz so voll.

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