Gewürze für selbst gebackene Brotvarianten

Das Brot selbst zu backen hat viele Vorteile. Es ist immer knusprig frisch und wesentlich preiswerter als Brot vom Bäcker. Mit dem Brotbackautomaten und backfertigen Mehlmischungen sind die Zubereitung und der Backvorgang völlig unkompliziert. Eintönig wird das nicht, denn die Backmischungen lassen sich mit verschiedenen Gewürzen und Zutaten geschmacklich variieren.

Foto: Gewürze für selbst gebackene Brotvarianten

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Zum Beispiel sind Kümmel, Anis oder Fenchel und Koriander typische Brotgewürze. Als Mischung oder auch einzeln verleihen sie einem Roggenbrot oder einem Mischbrot ein kräftig würziges Aroma. Dieses Brot eignet sich besonders gut als Beilage zu Kohlsuppen und Eintöpfen, weil die enthaltenen Gewürze verdauungsfördernd wirken und Blähungen vermeiden. Mischt man die Gewürze gemahlen und sparsam unter den Teig, entwickeln sie kaum Eigengeschmack. Wer Kümmel oder Anis liebt, kann die Gewürze auch nur im Mörser zerkleinern und in etwas größeren Portionen zufügen.

Gehackte Oliven und klein geschnittene getrocknete Tomaten eignen sich als Zugabe für Ciabatta, geben aber auch einem Weizenbrot eine mediterrane Note. Es passt gut zu Antipasti oder Mozarella und Salat.

Als Beilage zu Rührei schmeckt ein Kräuterbrot sehr lecker. Man gibt einfach frische oder getrocknete Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Dill und Kerbel in den Brotteig. Statt Kräutern geben auch Röstzwiebeln dem Brot eine pikante Note. Wer es schärfer liebt, kann auch gehackte Chilischoten in den Teig mengen. Besonders gut schmecken Chili oder Paprika in einem Brot aus Maismehl.

In Südtirol ist der Brotklee, auch Schabzigerklee, als Brotgewürz sehr beliebt. Bäcker verwenden ihn für die bekannten Vinschgauer Fladen. Im Geschmack erinnert er etwas an Liebstöckel. Auch Bockshornklee ist als Brotgewürz vor allem in orientalischen Fladenbroten beliebt.

Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam oder Leinsamen sind als Brotzugabe allgemein bekannt. Auch ganze Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse schmecken im Mischbrot oder im Roggenbrot. Dieses Nussbrot ist allerdings sehr kalorienreich.

Für die süße Variante kann man ein Weizenbrot auch mit Honig oder Ahornsirup verfeinern. Etwas Besonderes ist ein Früchtebrot, man mischt unter den Teig in schmale Streifen geschnittene Trockenfrüchte, zum Beispiel Backpflaumen, Aprikosen, Apfelringe, Birnenstücken, Feigen und Datteln. Dieses Brot kann durchaus ein Stück Kuchen ersetzen.

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