Tipps für die Verwendung von übrig gebliebenen Weihnachtsgewürzen

Das neue Jahr ist nun schon einige Wochen alt und im Küchenschrank finden sich noch einige Gewürze, die von der Weihnachtsbäckerei übrig geblieben sind. Bewahrt man sie dunkel, kühl und trocken auf, würden sie sicher auch die Zeit bis zum nächsten Advent überstehen. Aber es wäre schade, die leckeren und zum Teil sehr gesunden Weihnachtsgewürze nun nicht mehr zu verwenden. Hier sind ein paar Tipps, welche Speisen man mit Lebkuchengewürz, Zimt, Nelken, Vanille und Kardamom das ganze Jahr über würzen kann. Auch Reste von Nüssen, Rosinen und Kokosraspeln eignen sich, um Braten oder Süßspeisen abzurunden.

Foto: Tipps für die Verwendung von übrig gebliebenen Weihnachtsgewürzen

Weihnachtsgewürze - © Klaus-Peter Adler - Fotolia.com

Eine Prise Lebkuchengewürz passt hervorragend zum Rotkohl, aber auch Schmorbraten und Sauerbraten vertragen eine oder zwei Prisen davon, das Gleiche gilt für Nelkenpulver und Kardamom. Für ein süß-herbes Aroma der Bratensoße sorgt ein Stückchen dunkle Schokolade oder Kuvertüre. Gemahlene Nüsse oder Mandeln eignen sich zum Panieren von Schnitzeln und Fisch und geben mit Reibekäse vermischt Aufläufen eine pikante Kruste.

Schokopudding oder Schokomousse bekommen mit einer Prise Lebkuchengewürz eine nicht alltägliche Note, ebenso wie Joghurt und Müsli. Zu Obstsalat, Apfelkompott oder Bratäpfeln passt es ebenfalls. Und Lebkuchenparfait als Dessert schmeckt immer, egal ob winterliche Kälte oder sommerliche Wärme.

Kaffee lässt sich ebenfalls mit Lebkuchengewürz, Kardamom oder Zimt aromatisieren. Man gibt einfach eine Prise zum Kaffeepulver in die Maschine. Der Kaffee wird dadurch nicht nur würziger, sondern auch bekömmlicher. Gewürztee ist allgemein bekannt, aber auch heiße Milch oder Kakao lassen sich mit den genannten Gewürzen oder Vanille aufpeppen. Die Krönung wäre dann ein Löffel Schlagsahne, Kalorienbewusste nehmen statt Sahne aufgeschäumte Milch. Wer den Geschmack von Kardamom mag, kann das Gewürz mit Zucker mischen. Wie mit Zimtzucker lassen sich damit Milchspeisen wie Grießbrei, Haferflocken oder Milchreis verfeinern.

Brownies oder Muffins mit Lebkuchengewürz und Resten von Zitronat erinnern ein wenig an englischen Gewürzkuchen. Auch den letzten Schokoladenweihnachtsmann, den keiner mehr mag, kann man zerkrümeln und unter den Teig mischen. In einem Früchtebrot finden nicht nur übrig gebliebene Weihnachtsgewürze, sondern auch Reste von Nüssen, Mandeln, Rosinen und Kokosraspeln Verwendung.

Und wenn die letzten Gewürzreste vom Weihnachtsfest wirklich verbraucht sind, die Familie aber immer noch vom Lebkucheneis oder dem Früchtebrot schwärmt, sorgt man einfach für Nachschub. Denn Zimt, Kardamom, Nelken und alle anderen Wintergewürze haben das ganze Jahr über Saison.

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