Kalte Suppen – Gazpacho und Okroschka

Mit den steigenden Temperaturen sinkt der Appetit, unser Körper verlangt nun vor allem nach kühlen, erfrischenden und leicht verdaulichen Mahlzeiten. Da sind kalte Gemüsesuppen ideal, denn sie sind lecker und versorgen uns mit den nötigen Vitaminen und Mineralstoffen und mit zusätzlicher Flüssigkeit.

Ein Klassiker unter den kalten Suppen ist der Gazpacho aus Andalusien. Es gibt zahlreiche Rezepte für seine Zubereitung, das folgende ist für vier Personen gedacht.

Zutaten:

  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 500 g Fleischtomaten
  • eine Salatgurke
  • eine Zwiebel
  • eine rote Paprikaschote
  • vier Knoblauchzehen
  • 250 g Weißbrot
  • 25 ml Olivenöl
  • weißer Pfeffer
  • Salz
  • Rotweinessig

Das Weißbrot wird zerkrümelt und in einem Viertel der Gemüsebrühe eingeweicht. Nun werden die Tomaten und die Gurken geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten. Auch die geschälte Zwiebel, der geputzte Paprika und der Knoblauch werden gehackt. Zusammen mit dem Brot und dem Olivenöl wird das Gemüse im Mixer zu einer cremigen Masse aufgeschlagen. Nun gibt man portionsweise die Gemüsebrühe hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Der Gazpacho wird mit Salz, Pfeffer und Essig abgeschmeckt und mindestens zwei Stunden gekühlt.

Weniger bekannt ist die russische Suppe Okroschka, von der es ebenfalls viele Varianten, zum Beispiel Fleisch-Okroschka oder Fisch-Okroschka, gibt. Das Grundrezept reicht ebenfalls für vier Personen.

Zutaten:

  • eine Salatgurke
  • zwei hartgekochte Eier
  • zwei geschälte Pellkartoffeln
  • ein halbes Bund Radieschen
  • 150 g Frühlingszwiebeln
  • 100 g saure Sahne
  • 800 ml Kefir
  • 1 Bund Dill
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 2 Teelöffel scharfen Senf
  • Salz

Die Eigelbe werden aus den halbierten Eiern gelöst, in einer Schüssel fein zerdrückt und mit Senf, Zucker, Salz und der sauren Sahne zu einer cremigen Masse gerührt. Nun werden die Frühlingszwiebeln sehr klein gehackt und mit Salz zerrieben. Auch die Kartoffeln, die entkernte Gurke und die Eiweiße müssen in kleine Würfel geschnitten werden. Anschließend wird die Eigelbmasse dazu gemischt und mit dem Kefir aufgegossen. Die Okroschka muss zwei Stunden im Kühlschrank ziehen. Vor dem Servieren wird sie mit gehacktem Dill und gehackten Radieschen bestreut.

Im Original wird die Okroschka mit Kwaß, dem russischen Brottrunk, zubereitet. Da Kwaß aber nur in Spezialgeschäften erhältlich ist, wurde Kefir verwendet. Auch Molke, Buttermilch oder Apfelmost eignet sich zum Aufgießen. Für eine Fleisch-Okroschka werden zusätzlich klein gehackte Lyoner und saure Pilze hinzugefügt. In die Fisch-Okraschka gehören geräucherter oder gesalzener Fisch, zum Beispiel Makrele oder Hering und Salzgurken.

Natürlich kann man beide Rezepte variieren und dem individuellen Geschmack anpassen.

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